Stadtverordnetenbeschluss am 29. Januar soll den Weg für einen klimaresilienten Europagarten 2.0 ebnen
Am 29. Januar entscheiden die Stadtverordneten über die Planung sowie die Bau- und Finanzierungsvorlage zur Weiterentwicklung des Europagartens. Mit dem Beschluss kann das Projekt in die nächste Phase gehen. Sofern die Zustimmung erfolgt, ist der Start des ersten Bauabschnitts Anfang 2026 vorgesehen. Der Entwurf wurde bereits am 18. März 2025 vom Ortsbeirat 1 zustimmend zur Kenntnis genommen.
Ziel der klimaangepassten Umgestaltung ist es, den Europagarten besser auf die zunehmend heißen Sommer vorzubereiten und seine Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern. Dafür wird der stark verdichtete Boden in der zentralen Parkfläche grundlegend aufgelockert und ökologisch aufgewertet. Die stark geschädigten Bäume müssen größtenteils entfernt werden, gesunde Exemplare werden in andere Grünflächen umgesetzt. Nach der Bodenbearbeitung ist eine einjährige Zwischenbegrünung vorgesehen, bevor neue, klimaresistente Baumarten gepflanzt werden können.
In mehreren Bauabschnitten wird die Gestaltung des Parks weiterentwickelt: in den Promenaden und der zentralen Parkmitte entstehen schattige Aufenthaltsorte, unter anderem durch neue Baumstandorte in den Wiesenflächen, Pergolen und zusätzliche Sitzgelegenheiten. Versiegelte Wegeflächen werden deutlich reduziert, Grünflächen vergrößert, Rasen zu Wiesenflächen umgewandelt und durch neue Nutzungsangebote ergänzt. Geplant sind außerdem ein Trinkbrunnen, eine neu gestaltete Wasserspielfläche mit Fontänen sowie Spiel- und Freizeitangebote wie Boule- und Tischtennisflächen.
Wichtig für die Nutzung während der Bauzeit: Der Europagarten bleibt im ersten Bauabschnitt größtenteils geöffnet. Die umlaufenden Promenaden, die Spielkabinette, der Bolzplatz sowie ein querender Parkweg können weiterhin genutzt werden. Auch der Gastronomiebetrieb ist von den Arbeiten nicht betroffen.
Detailliertere Informationen zum Projekt finden Sie in der Bau- und Finanzierungsvorlage online unter: